FAQs

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Alle Fragen auf einen Blick:

Allgemein

Einer neu gebaute Immobilie geht der Anspruch voraus, diese langfristig zu bewohnen. Schon beim Innenausbau werden Vorkehrungen für das Wohnen im Alter getroffen. Bei der Planung einer Elektroinstallation ist es heute wichtig, sich auf das vorzubereiten, was das Leben heute und morgen nachhaltig erleichtert. Der einzige nachhaltige Weg, künftige Anforderungen umzusetzen, führt über die Einplanung einer digitalen Infrastruktur, bei der der Bewohner jederzeit entscheiden kann, welche Anforderungen mit welchen Mitteln umgesetzt werden sollen.

Mit ambiHome setzen Sie auf ein standardisiertes Gesamtsystem, wodurch Kosten und Komplexität im Vergleich zu herkömmlichen KNX-Systemen deutlich gesenkt werden. Trotz dieser Standardisierung kann der Anwender jederzeit selbst bestimmen, welche Funktionen umgesetzt werden sollen und wie diese später ausgeführt werden sollen. Die Planungsmöglichkeiten bewegen sich in einem etablierten Rahmen, mit dem nahezu alle Smart Home Anforderungen umgesetzt werden können. Dabei konzentriert sich ambiHome auf die Steuerung der Gewerke Beleuchtung, Verschattung und Heizung, den Kombinationen daraus und vielerlei übergeordneten Funktionen, die der Anwender gar nicht erst einplanen muss. Selbstverständlich können auch weitere Funktionen außerhalb des Standardumfangs umgesetzt werden. Sprechen Sie uns an.

Neben der Einsparung von Kosten und der Reduktion von Komplexität stehen Sicherheitsfeatures und Langlebigkeit im Fokus von ambiHome. Durch ein standardisiertes Gesamtsystem kann ambiHome jederzeit mit Sicherheitsupdates auf zukünftige Bedrohungen reagieren. Dafür muss der Anwender weder einen Systemintegrator zu Rate ziehen, noch irgendetwas selbst tun – es passiert vollkommen automatisiert. Darüber hinaus kann ambiHome bei der Entwicklung neuer Features und Funktion jedes System zu jeder Zeit auf dem aktuellen Stand halten, sodass dem Anwender neue Funktionen bei Verfügbarkeit aufgespielt werden können. Nicht außer Acht zu lassen ist der Fakt, dass ein standardisiert und automatisiert gefertigtes System deutlich fehlerunanfälliger ist als eine manuell und vor allem händisch programmierte Variante.

Nein. Das ambiHome-System wird fertig programmiert ausgeliefert und muss nur noch eingebaut werden. Dennoch wird mit jedem System auch die ETS-Projektdatei ausgeliefert. Es ist dem Elektroinstallateur freigestellt, dieses zu Zwecken der Umprogrammierung oder Anbindung weiterer Funktionen zu nutzen. Es gilt jedoch zu beachten, dass bei eigenen Änderungen innerhalb dieses ETS-Projektes die Gewährleistung von ambiHome erlischt.

KNX-Systeme behandeln den Transport von Energie und Informationen durch getrennte Leitungen. Im Unterschied zu proprietären Bus-Systemen bietet KNX einen entscheidenden Vorteil: Einen offenen Standard, bei dem mehr als 400 Hersteller mit über 7.000 Komponenten für unzählige Funktionslösungen sorgen. Das KNX-System ist demnach beliebig und vor allem herstellerunabhängig erweiterbar und es gibt Gateways in alle anderen Welten. KNX ist ein etablierter Standard, der für sichere Systeme , sowie eine schnelle und störungs-unanfällige Übertragung steht. Durch ein übergreifendes Gesamtsystem reduzieren sich viele Insellösungen und man verfügt über deutlich weniger Anwendungsaufwand. Alle Gewerke des Hauses können miteinander kommunizieren, was kombinierte Funktionen erst möglich macht.

Die Kosten eines ambiHome-Systems richten sich immer nach dem Umfang der gewünschten Funktionen. Als Faustregel gilt jedoch, dass das System bei steigenden Funktionseinbindungen immer günstiger wird als herkömmliche Elektroinstallation (Kosten-/Nutzen). Um einen genauen Preis für ein ambiHome-System zu erhalten, muss das System komplett geplant werden. Auf Anfrage steht jedoch auch ein Schnellkalkulator zur Verfügung, der auf Basis allgemeiner Fragen (Wie viele Leuchten, Wie viele Schaltstellen, etc.) einen Preiskalkulation auf Basis einer herkömmlichen Elektroinstallation ermöglicht. Sprechen Sie uns an.

Mit ambiHome erhält der Anwender ein sicheres, kabelgebundenes Gesamtsystem. Herstellerunabhängige Erweiterungen sind aufgrund der Nutzung des KNX-Standards möglich. Das System kann über die Visualisierung gesteuert werden, die nur über eine gesicherte VPN-Verbindung und das besonders geschützte ambiHome Rechenzentrum auf die Funktionen im Haus zugreift. Funktionsänderungen oder Wartungsarbeiten sind aus der Ferne möglich. Zudem wächst das jeweils individuelle ambiHome-System durch Funktionsupdates mit. Eine normale Bedienung über ein Standard-Schalterprogramm ist weiterhin möglich und erhält somit die bei der klassischen Elektroinstallation gewohnte Haptik.

Bei einem Bussystem werden die Versorgungs- (NYM) und Informationsleitungen (Bus) voneinander getrennt. Bei Auslösen einer Sensorik (z.B. einem Schaltbefehl von einem Taster) werden Telegramme über die Busleitung an die Empfänger (Aktorik) gesendet, die den Verbraucher (z. B. eine Leuchte) schalten. Alle Aktoren sind über diese gemeinsame Busleitung miteinander verbunden. Somit ist jede Statusinformation zu jeder Zeit für jeden Verbraucher zugänglich.

Das ambiHome-System ist für den späteren Anwender nicht oder nur kaum sichtbar. Lediglich die Visualisierung des Systems ist später ein zentraler Baustein, der im Alltag genutzt wird. Für eine unverbindliche Demoversion melden Sie sich bitte bei uns.

Ja, wir können eine Video-Türsprechstation mit anbieten. Sprechen Sie uns gerne dafür an.

ambiHome arbeitet mit Tasterschnittstellen, d.h. es kann jedes beliebige Schalterprogramm verwendet werden. Es ist jedoch zu beachten, dass nur Taster eingesetzt werden, keine Schalter! Für Jalousien und Dimmer müssen Serien-/Doppeltaster vorgesehen werden (rauf/runter), die Tasten müssen nicht gegeneinander verriegelt sein – es reichen herkömmliche Doppeltaster.

Ja, es können Taster mit Kontrollleuchte eingesetzt werden. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass die Beleuchtungseinsätze von ambiHome geliefert werden müssen. Bitte teilen sie uns während der Planung mit, welches Schalterprogramm genau eingesetzt werden soll. Aktuell unterstützen wir sowohl Gira als auch Busch-Jäger Taster. Falls wir keinen entsprechenden Kontrollleuchteneinsatz liefern können, besteht immer die Möglichkeit, einen KNX-Taster mit Kontrollleuchte zu verwenden.

Bei KNX handelt es sich um ein kabelgebundenes System für den Neubau bzw. die Kernsanierung, es ist keine Funk-Lösung! Änderungen bzw. Einwirkungen auf das System – auch mit böswilliger Absicht – können nur über einen physikalischen Zugriff auf das KNX-Kabel durchgeführt werden, d.h. der potentielle Angreifer muss sich bereits im Haus befinden.

Ja, das können Sie. Für den Zugriff aus der Ferne (von unterwegs), verbindet sich die ambiHome-Installation automatisch über das Internet mit dem ambiHome-Rechenzentrum, indem ein gesicherter VPN-Tunnel aufgebaut wird. Dies hat den Vorteil, dass wir nicht Ihr Haus schützen müssen (es ist nicht von außen erreichbar, sondern baut aktiv eine Verbindung zu unserem Rechenzentrum auf), sondern ausschließlich unser Rechenzentrum.nSowohl das Passwort, als auch das SSL-Sicherheitszertifikat wurden individuell und ausschließlich für Sie erzeugt. Über diesen gesicherten Weg können Sie jederzeit von außen auf Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung zugreifen.

Geschäftskunden

Um eine Preisvorstellung zu erhalten reicht es bereits aus zu wissen, welche Lichter man in welchen Räumen schalten bzw. dimmen möchte, ob und wie viele Jalousien oder Rollläden es gibt und in welchen Räumen die Heizung regelbar sein soll. Auch schaltbare Steckdosen, Bewegungsmelder oder Gruppenschaltungen können schnell definiert werden, um den Preis für ein ambiHome-System zu definieren. Ein Schnellkalkulator ist auf Anfrage verfügbar.

Die ambiHome-Tasterschnittstelle ist ein dezentrales Gerät, das hinter den Tastern verbaut und an diese angeschlossen wird. Mit dem KNX-Bus verbunden sorgt sie dafür, dass die Informationen nach Tastendruck auf den KNX-Bus gegeben werden und die gewünschte Funktion ausgeführt wird. Die Tasterschnittstelle verfügt über acht binäre Eingänge für den Anschluss der Taster. Auch Reed-Kontakte können über diese Binäreingänge in das System eingebunden werden. Zusätzlich zur Tasterfunktion verfügt die Tasterschnittstelle über einen Eingang für einen Temperatursensor, der die Raumtemperatur für die Heizungssteuerung messen kann. So werden unnötige Zusatzkomponenten konsequent vermieden.

Der Mehraufwand einer ambiHome KNX-Installation ist gering. Neben dem zusätzlich benötigten KNX-Buskabel, dass parallel zur NYM-Leitung verlegt werden kann, fällt lediglich ein zeitlicher Mehraufwand für den Anschluss der fertig programmierten Komponenten an. Die Kosten variieren dabei je nach geplanter Installationsart (zentral/dezentral). Bei zentraler Verkabelung und der damit verbundenen höheren Anzahl an Reiheneinbaugeräten, ist es gegebenenfalls nötig, den Verteilerkasten größer zu dimensionieren. Durch die geführte Installation, beschriftete Komponenten und eindeutige Namensgebung ist eine ambiHome-Installation immer ähnlich und kann daher von jedem Installateur eingebaut werden. Durch dieses Prinzip geht eine ambiHome-Installation bereits beim zweiten Projekt ganz einfach von der Hand.

Nein. Das ambiHome-System beinhaltet fertig programmierte Komponenten, die auf Basis einer Funktionsplanung zwischen Elektriker und Anwender beauftragt wurde. Für die Installation des Systems wird eine ausführliche Installationsanleitung mitgeliefert, die jeweils auf das individuelle Bauvorhaben zugeschnitten ist. Der Installateur geht die Installationsanleitung Schritt für Schritt durch und baut die Komponenten Plug&Play ein. Das System ist anschließend sofort betriebsbereit. Die einzige KNX-spezifische Vorkenntnis, die der Installateur mitbringen muss, ist die Verkabelungsweise eines KNX-Buskabels.

Ja. Zu jedem Planungsstand gibt ambiHome eine Funktionsbeschreibung mit heraus, die der Installateur dem Anwender zur Prüfung vorlegen kann. Dieses Dokument beinhaltet auch eine Freigabe, die der Anwender unterschreiben kann, damit der Installateur das System beauftragen kann. Somit erhalten alle Parteien eine ordentliche Dokumentation des beauftragten Systemumfangs.

Ja. ambiHome hält eine Vielzahl an Informationsblättern zu jedem Teil des Gesamtsystems vor, das kostenfrei bestellt werden kann. Zudem kann auf Informationsvideos zurückgegriffen werden.

Die Planung eines ambiHome-Systems ist denkbar einfach. Es reicht eine herkömmliche Elektroplanung, aus der ambiHome für den Installateur ein smartes System macht. Der Installateur erhält eine vollständige Dokumentation bestehed aus Pflichtenheft für den Anwender und Installationsanleitung für die Baustelle, sodass die Funktionen klar definiert sind und die Installation gegebenenfalls schon begonnen werden kann. Tiefe KNX-Kenntnisse sind nicht nötig. ambiHome begleitet den Installateur als Partner – vor, während und auch nach der Installation.

Eine zentral durchgeführte Installation ist in der Regel sehr einfach zu verkabeln, da alle Leitungen der Verbraucher in die Unterverteilung gezogen und dort an Aktoren angeschlossen werden. Zudem benötigen Taster und Sensorik nur das KNX-Kabel, keine 230V. Durch Austausch von Aktoren ist es darüber hinaus einfach möglich, geschaltetes Licht zu gedimmten Licht zu ändern. Die eingesetzten Aktoren verfügen auch über eine Handbedienung über eine Tastatur am jeweiligen Aktor.

Es ist in der Regel mehr Kabel zu verlegen, da alle Leitungen der Verbaucher in die Unterverteilung gezogen werden müssen. Es werden auch mehr Komponenten benötigt als bei der dezentralen Variante, da Binäreingänge für die Taster benötigt werden, die später in den Räumen die Funktionen ausführen.

Eine dezentral durchgeführte Insatallation ist in der Regel günstiger, da die Komponenten über viele Ein- und Ausgänge verfügen. Zudem sind es nur kurze Installationswege und damit weniger Kabel. Eine dezentrale Verkabelung orientiert sich darüber hinaus stark an der herkömmlichen Elektroinstallation (z. B. Leuchte zur Schaltstelle). Durch die dezentrale Verkabelungsweise sind KNX-Bus und 230V-Leitung zudem überall im Haus verfügbar, was eine einfache Nachrüstung ermöglicht.

Für die Aktorik müssen teilweise Elektronikdosen verwendet werden. An den Schaltstellen kommen 230V und KNX an, weshalb einige Klemmstellen auf engstem Raum angeschlossen werden müssen. Ein Austausch von Schalt- zu Dimmaktoren ist zwar möglich aber dennoch kritisch, bzw. mit hohem finanziellen Aufwand für den Anwender verbunden.

Die Planung des Systems sollte möglichst vor der Kabelverlegung erfolgen. Bei kleineren Wohnungen sitzt die Unterverteilung oft zentral, weshalb sich auch verkabelungstechnisch eine zentrale Installation lohnen kann. Wenn Schlitzen, Fräsen und Bohren aufgrund von viel Beton teuer und aufwendig ist, können die Zuleitungen einfach über die Betondecke gelegt werden. Auch wenn Beleuchtungsaktorik als zentrale Installation geplant wird, lohnt es sich, die Aktorik der Rollladen-/Jalousiemotoren dezentral zu planen. An diese Aktoren können dann nicht nur Motoren, sondern auch Fensteröffnungskontakte und Taster angeschlossen werden. Zudem ist der Verkablungsweg von Fenstern zur Unterverteilung besonders lang.

Die Planung des Systems muss zwingend vor der Kabelverlegung erfolgen, da sich die Verkablung nach dem Einbauort der Aktoren richtet!

Für jedes Gewerk (Verschattung, Heizung, Licht) kann bei der Planung individuell entschieden werden, ob die Verkabelung zentral (durch Aktoren in der Unterverteilung) oder dezentral (Aktoren hinter den Tastern im Raum) durchgeführt werden soll. Eine Mischung innerhalb eines Gewerkes ist dagegen nicht möglich.

Der Bewohner erhält deutlich mehr Komfort und steigert zusätzlich den Wert des Hauses. Zudem bedient ein Smart Home System die Sicherheitsbedürfnisse der Anwender. Durch eine ambiHome-Installation schafft man sich eine digitale Infrastruktur für jegliche Anforderung in der Zukunft (sehr schwierig nachrüstbar). Funktionsänderungen oder Erweiterungen sind nach der KNX-Grundinstallation sehr viel einfacher möglich.

Wir arbeiten sehr eng mit Ihrem Elektroinstallateur zusammen und begleiten Ihr Projekt von Anfang bis Ende und auch darüber hinaus. Der Support bei der Installation ist für den ausführenden Elektriker immer inklusive.

Die Lieferzeit für unser fertig integriertes Gesamtsystem beträgt maximal 10 Arbeitstage. Die Produktion erfolgt sofort nach Auftragseingang, d.h. abhängig vom Lagerbestand können die 10 Tage aufgrund der automatisierten Systemintegration und Abfertigung deutlich unterschritten werden. nEin Tipp: Sie können Ihre Komponenten „just in time“ erhalten – mit unserem Wunschtermin-Service! Nenne Sie uns einfach den Termin, wann Sie mit der Installation beginnen wollen und Sie erhalten das System genau dann, wann Sie es benötigen (bitte beachten Sie, dass der Wunschtermin mindestens 10 Arbeitstage im Voraus liegen sollte).

Wenn es sich um eine Anbindung eines herstellerunabhängigen Peripherie handelt, ist darauf zu achten, dass diese auch KNX-fähig ist. Dann können entweder wir ein Angebot zur Anbindung machen, oder Sie greifen auf jeden KNX-Systemintegrator Ihrer Wahl zurück, da es sich bei ambiHome um ein vollwertiges KNX-System handelt. Mit jedem System liefern wir auch die ETS-Projektdatei aus, mit der das System programmiert werden kann. Je nach Anbindungswunsch kann es möglich sein, dass diese nicht in unsere im System verankerte Visualisierung aufgenommen werden kann. Dann kann Ihnen der Systemintegrator aber auch ein Angebot für eine neue Visualisierung machen, die diese Erweiterung darstellen kann.

Bei vielen Smart Home Systemen handelt es sich um proprietäre Systeme, dass heißt eigenständige Systeme eines bestimmten Herstellers. Zwar werden für diese Systeme oft auch Gateways zu KNX angeboten, die allerdings in der realen Welt nur schwer umsetzbar sind. Sie benötigen klassische, manuelle Systemintegration, die preislich dann oft in keinem Verhältnis mehr zum Nutzen steht. KNX ist ein Standard, dem mittlerweile mehr als 400 Hersteller angeschlossen sind, wo Sie zu jeder Zeit zukunftssicher sind. Ähnlich verhält es sich beim Thema app-basierte Leuchten, denn diese Konzepte sieht selbstverständlich vor, die Leuchten über eine iOS oder Android-App zu steuern. Das Smartphone verwendet dazu eine Bridge, um indirekt mit den Leuchten zu kommunizieren. Im SmartHome entspricht diese app-basierte Insellösung natürlich nicht den Anforderungen. Es ist generell aber möglich, die Steuerung der Leuchten an ein bestehendes KNX-System zu übertragen. Eine entsprechende Logik Engine ist bei unserem System jedoch nicht vorgesehen und muss ebenfalls manuell programmiert werden.

Nutzer

Mit einem KNX-System wird das Haus oder die Wohnung mit einer standardisierten, digitalen Infrastruktur ausgestattet, über die sich alle zukünftigen Anforderungen an ein digitales Leben umsetzen lassen. Ähnlich wie es heute schon bei Netzwerkkabeln der Fall ist, legt eine digitale Busverkabelung den Grunstein für schnelle und zuverlässige Datenübertragung. Beim Neubau sind die Kosten für diese Infrastruktur relativ gering, da für die herkömmliche Elektroverkabelung bereits Kabel unter Putz verlegt werden müssen. Eine nachträgliche Verkabelung des gesamten Hauses ist hingegen sehr zeit- und kostenaufwendig.

Ja. Die nachträgliche Einbindung von Geräten anderer Hersteller ist jederzeit möglich. AmbiHome liefert mit jedem Gesamtsystem auch die ETS-Projektdatei aus, mit der jeder Systemintegrator jedes KNX-Gerät eines beliebigen Herstellers an das Basissystem anbinden kann. Auch ambiHome kann diese Dienstleistung für den Installateur übernehmen. Hierzu erhält er auf Anfrage ein individuelles Angebot.

Ob und wie weitere Funktionen mit der ambiHome Visualisierung gesteuert werden können, sollte der Installateur bzw. Systemintegrator vor der Programmierung mit ambiHome abstimmen. Die für jedes System erhältliche Software der Visualisierung wird kostenlos zur Verfügung gestellt, jedoch bewegt sie sich im Rahmen der standardisierten Lösung von ambiHome. Manche Anbindungen können dabei schwierig bis gar nicht in die bestehende Visualisierung eingebunden werden, weshalb es gegebenfalls nötig sein kann, dem Anwender eine neue (externe) Visualisierung individuell zu programmieren.

ambiHome hält das System immer auf dem aktuellen Stand der Technik und entwickelt fortlaufend weitere Funktionen, die sich an diesen digitalen Herausforderungen orientieren. Die Entwicklungs-, Test, und Umsetzungsdauer ist dabei nicht abschätzbar, weshalb es keinen generellen Rhytmus für die Bereitstellung neuer Funktionen gibt. Ein Anspruch auf Funktionsupdates besteht aber generell nicht.

Die meisten Änderungen kann ambiHome über die Fernwartung vornehmen. Dazu bedarf es lediglich der Beauftragung des Installateurs, der das betroffene System beauftragt und eingebaut hat. Bei dieser Beauftragung geht ambiHome davon aus, dass diese Änderung durch den Anwender in Auftrag gegeben wurde. Änderungen an der Parametrierung der Systemgeräte können bequem aus der Ferne vorgenommen werden. Sollten weitere Systemkomponenten benötigt werden, so liefert ambiHome auf Bestellung diese fertig eingebundenen Komponenten an den Installateur, der einen Einbautermin vor Ort mit dem Anwender ausmacht.

ambiHome liefert ein sicheres Gesamtsystem mit individuellen Zugangsdaten und Sicherheitszertifikaten. Bei Zugriff auf das System aus der Ferne, baut das System eine gesicherte VPN-Verbindung zum ambiHome Rechenzentrum auf, das besonders geschützt ist. Der Anwender greift also nicht direkt auf die Infrastruktur des Hauses zu, sondern nur über das Rechenzentrum. Zudem bestimmt der Anwender selbst, ob und wann das System von außen zugänglich ist. Relevante Sicherheitsupdates werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Nein. Die Visualisierung kann initial über den bevorzugten Web-Browser aufgerufen werden und anschließend über das jeweilige Browsermenü auf dem Home-Screen des Smartphones gespeichert werden. Anschließend ist die Anwendung wie eine App mit einem Klick nutzbar.

Nein. Das ambiHome-System ist auf die Nutzung von herkömmlichen Tasterprogrammen aller Hersteller ausgerichtet. Selbstverständlich steht es dem Kunden aber auch frei, KNX-Taster zu verwenden. Dazu bieten wir den MDT Glastaster II Smart in einem Paket an. Sollten andere KNX-Taster anderer Hersteller bevorzugt werden, so ist dies bei der Planung eines Systems direkt mit ambiHome abzustimmen.

Nein. Die Anwesenheitssimulation von ambiHome basiert auf bestimmten Szenarien, die in einem Einfamilienhaus Alltag sind (z. B. „Kinder gehen zu Bett“, „Aufstehen am Morgen“). Diese sind zeitlich grob definiert, variieren jedoch in der Ausführung um Zeiträume von bis zu 30 Minuten, bzw. orientieren sich am Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Somit ist die Simulation immer ähnlich aber niemals exakt gleich. Eine Erhebung von Daten ist also für ambiHome nicht nötig und wird somit auch nicht durchgeführt.

ambiHome bietet dem Anwender die Steuerung von Beleuchtung, Verschattung und Heizung. Darüber hinaus können Steckdosen schaltbar gemacht werden. Es sind auch alle Kombinationen aus diesen Gewerken möglich. Das System bietet dem Anwender zudem Szenensteuerung an und verfügt über Zeitschaltuhren, sowie Sonnenauf- und Sonnenuntergangssteuerung für alle Gewerke. Da es sich um ein vollwertiges KNX-System handelt, können zu einem späteren Zeitpunkt auch Funktionen angebunden werden, die über diesen Umfang hinausgehen. Jedes ambiHome-System beinhaltet eine zentrale Anwesenheitssimulation und Alarmierungsfunktion (bedingt bauseitige Fensteröffnungskontakte)

Nein, unser System arbeitet mit jedem beliebigen Schalterprogramm – Sie nehmen herkömmliche Taster, die an das ambiHome-System angeschlossen werden. Ihrer Kreativität bzgl. Design ist daher keine Grenze gesetzt.

Ja. Im Innenbereich wird ein MultiSensor an der Decke eingeplant, der gleichzeitig auch noch die Helligkeit, Temperatur und Luftfeucht misst; im Außenbereich wird ein herkömmliche KNX-Bewegungsmelder eingesetzt.

Nahezu alle Komponenten, die zur Steuerung und Nutzung eines ambiHome-Systems benötigt werden, werden hinter Tastern, Blinddosen oder in der Hauptverteilung des Hauses verbaut. Das benötigte Buskabel wird in der Regel auch unter Putz verlegt. Falls ein Bewegungsmelder eingeplant ist, ist dieser jedoch sichtbar in der Decke bzw. der Wand verbaut.

Nein. Das ambiHome-System wird (je nach Umfang) mit einer Visualisierung ausgeliefert, die über einen individuellen Web-Link erreichbar ist. Es steht dem Anwender demnach frei, die Visualisierung mit jedem browserfähigen Endgerät und über jeden gängigen Web-Browser aufzurufen. ambiHome empfiehlt die Nutzung von Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Wenn Sie bei Ihrem Bauvorhaben Raffstores oder Jalousien einsetzen, empfehlen wird dringend, eine Wetterstation vorzusehen. Diese bewirkt, dass die Behänge ab einer vorher eingestellten Windgeschwindigkeit hochfahren, damit sie bei Sturm nicht beschädigt werden. In allen anderen Fällen ist eine Wetterstation nicht unbedingt erforderlich.

Ja, alle Funktionen, die Sie später mit Tastern benutzen wollen, müssen Sie im Vorfeld festlegen, z.B. Gruppenfunktionen, Zentralfunktionen, Szenen, Paniktaster etc. Umprogrammierungen und weitere Anbindungen sind aber weiterhin jederzeit möglich.

Der Paniktaster schaltet im ganzen Haus das Licht an – er wird normalerweise im Schlafzimmer in Bettnähe positioniert, so dass Sie – falls Sie verdächtige Geräusche im Haus hören, mit einem Tastendruck das gesamte Haus erleuchten und damit ggf. einen Einbrecher verschrecken können.

Eine Szene erlaubt es Ihnen, zuvor individuell gespeicherte Zustände (Licht und Verschattung) mit nur einem Tastendruck abzurufen. Sie können z. B. eine „Szene TV“ anlegen, die im Wohnzimmer gleichzeitig Ihre Beleuchtung ausschaltet und die Rollladen herunterfährt. Bei der Planung Ihrer Installation können Sie einen solchen Szenen-Taster festlegen, den Sie selber später mit der Visualisierung programmieren können.

Mit Hilfe einer Gruppe können Sie beliebig viele im ambiHome-System vorhande Verbraucher gleichzeitig bedienen: ein Zentral-Aus-Taster (z.B. neben der Eingangstür) könnte für Sie im gesamten Haus das Licht ausschalten, wenn Sie das Haus verlassen; ein Zentral-Jalousien-Taster könnte im gesamten Haus gleichzeitig alle Jalousien zentral fahren. In einem Bus-System sind solche Funktionen kostenlos umsetzbar – in einer herkömmlichen Elektroinstallation praktisch unmöglich.

Wir empfehlen, den Taster zur Bedienung der Rollladen an die Zimmereingangstür zu platzieren, nicht am Fenster – so können Sie beim Betreten des Zimmers sofort Ihre Verschattung fahren. In Räumen mit mehreren Verschattungseinrichtungen sollten Sie einen Gruppentaster einplanen, der alle Verschattungen gleichzeitig fährt – so müssen Sie nicht mehrere Taster hintereinander betätigen.

Sie können mit Hilfe von angeschlossenen Fensteröffnungskontakten eine Email-Alarmierung auslösen, wenn Sie zuvor den Alarm aktiviert haben. Da es sich um ein Bus-System handelt und eine Alarmanlage vollständig autark arbeiten muss, spricht hier nicht von einer Alarmanlage, sondern einer Alarmierungsmöglichkeit.

Sie sollten nur für häufig genutze Funktion einen eigenen Taster vorsehen. Beispiel: Sie haben eine Fensterfront mit 3 Jalousien – hier würde es ausreichen, einen Taster zum gleichzeitigen Fahren der drei Jalousien zu planen. Individuell/einzeln können Sie Ihre Jalousien später noch mit der Visualisierung fahren.

Nein, sie können allerdings jedes browserfähige Gerät zur Benutzung der Visualisierung nutzen

Aufgrund der Vielzahl verschiedener Leuchtmittel, sowie der schnellen Innovationszyklen neuer Retrofit-LED-Leuchten ist es schwierig, allgemein gültige Aussagen zum Thema Dimmen zu treffen. ambiHome empfielt den Einsatz von DALI, wenn viele Leuchtkreise gedimmt werden sollen. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum Thema Dimmen haben. Wir beraten Sie jederzeit gerne und individuell.

Die Fußbodenheizung ist bei einem Neubau vorzuziehen. Herkömmliche Radiatoren sind zwar ansteuerbar, aber von der Verkabelung aufwändig und teuer.

Moderne Neubauten sind sehr energieeffizient und verfügen über eine Heizung mit geringer Vorlauftemperatur. In der Regel wird die Wohlfühltemperatur einmal eingestellt und dann nur noch bei Urlaub oder Abwesenheit verändert. Sie steuern die Soll-Temperatur für jedes Zimmer mit Hilfe Ihrer Visualisierung (inkl. Timern) – dies spart die Kosten für ein Raumthermostat und sieht überdies noch besser aus. 

Nein, nicht zwingend. Das ambiHome-System nutzt einen Temperatursensor im Zimmer, damit Sie Ihre Heizkreise über die Visualisierung steuern können. Daher benötigen Sie keine Raumthermostate; selbstverständlich ist es möglich, auf Wunsch auch KNX-Thermostate einzusetzen.

Mit der Entscheidung für ein KNX-System verfügen Sie über einen offenen Standard, kein proprietäres System. Dank der Vielzahl von KNX-Herstellern gibt es Gateways in nahezu alle erdenklichen Welten. Ein Gateway zu Amazon Echo (Alexa) können wir heute schon direkt umsetzen. Auch die Einbindung von EnOcean-Gateways ist möglich. Hier müssen wir die genauen Anforderungen vorab gemeinsam besprechen. 

Hier gibt es z.B. Lösungen von EnOcean, die per entsprechendem Gateway an das KNX-System angebunden werden können. 

Es kommt darauf an, wie die Spezifikationen des SmartHome-Moduls aussehen. Wichtig ist, dass es sich um ein KNX-fähiges Modul handelt. Generell ist es aber so, dass wir bei ambiHome die Heizkreisregelung über unsere Visualisierung realisieren. Dabei werden die einzelnen Heizkreise über einen Heizungsaktor gesteuert, der in Ihrem Heizkreisverteiler eingebaut wird. Dieser steuert dann die einzelnen Ventile. Entsprechende Temperatursensoren werden auf im Raum nur noch auf vorhandene Tasterschnittstellen aufgesteckt. Dieses Paket kann somit auch bequem im Nachgang umgesetzt werden.

Da es sich ja um ein vollwertiges KNX-System handelt, sind nachträgliche Erweiterungen problemlos umsetzbar. Wichtig ist es, Ihre möglichen Wünsche vorab mit dem installierenden Elektriker zu besprechen. Wenn Sie beispielsweise Rauchmelder anbinden möchten, sollte das KNX-Kabel an einer Stelle der Decke ankommen, wo später einmal unser MultiSensor (Bewegung, Feuchte, Helligkeit, Temperatur, Eingang Brandmelder) eingebaut werden kann. Selbiges gilt für eine etwaige Wetterstation. Das Buskabel sollte dann schon jetzt vorbereitend verlegt werden, damit der Aufwand später nicht zu groß wird. Eine Überwachungsfunktion ist, falls gewünscht, bereits standardmäßig im ambiHome System verankert. Dazu müssen die Fenster mit Fensteröffnungskontakten (Reed-Kontakten) ausgestattet sein. Bei dezentraler Verkabelung der Jalousieaktoren können diese Kontakte direkt an den Aktor angeschlossen werden, sodass für diese Art der Überwachung keine Mehrkosten anfallen. Das System sieht heute vor, Sie bei Statusänderung der Reed-Kontakte per E-Mail zu benachrichtigen. Auch inklusive ist unsere Anwesenheitssimulation. Die Sie bequem über die Visualisierung ein- und ausschalten können. Durch die bereits bei der Planung Ihres Systems angelegten Raumtypen, können wir die Simulation der Anwesenheit ganz ohne die Erhebung von Daten umsetzen.

Auf Ihrer ControlBox stehen die individuellen Zugangsdaten im Auslieferungszustand. Falls Sie die Login-Daten in der Visualisierung geändert und dann vergessen haben, müssen Sie die ControlBox über den Reset-Button in ihren Auslieferungszustand zurücksetzen. Dann sind die auf der Box aufgedruckten Zugangsdaten wieder nutzbar. Vorsicht: alle von Ihnen vorgenommenen Änderungen (Namen, Räume, Zeitschaltuhren, Szenen etc.) sind dann auch zurückgesetzt!

Die Internet-Adresse (URL), unter der das System von unterwegs zu erreichen ist, befindet sich in Ihren Unterlagen und auf einem Aufkleber auf der ControlBox.nambiHome nutzt keine app-basierte Visualisierung. Dies lässt Ihnen alle Freiheiten bei der Wahl Ihres gewünschten Endgeräts.

Wir können im Nachhinein Tasterumbelegungen einfach aus der Ferne (falls eine Controlbox mit funktionierender Internetverbindung vorliegt). nnEs ist leider nicht vorgesehen, diese Änderungen selbst vorzunehmen. Natürlich steht es Ihnen aber frei, diese Änderungen selbst zu machen. Hierzu benötigen Sie die entsprechenden Programmierkenntnisse und eine ETS Software. Wir weise daruf hin, dass mit eigenständigen Änderungen am System die Gewährleistung von ambiHome erlischt. Die Umprogrammierung durch ambiHome erfolgt in der Regel komplett aus der Ferne. Sie teilen uns die Änderungswünsche mit und wir setzen sie um.

Über unsere Visualisierung haben Sie vielfältige Einstellungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel beliebig viele Zeitschaltuhren für alle Gewerke oder die eigene Anlage von bis zu 64 Szenen (z. B. Homecoming oder TV Szene).

Nein, das gesamte System läuft ausschließlich lokal im Haus des Nutzers. Alle Sicherheitsmechanismen (Passwörter und Zertifikate) werden ausschließlich beim Nutzer zu Hause gespeichert – nicht in der Cloud. Das ambiHome-Rechenzentrum wird dabei lediglich als Schutz für das System genutzt. Die gesamte Funktionalität und die Visualisierung laufen ebenfalls lokal beim Nutzer und können somit auch intern ohne Internet-Verbindung genutzt werden.

Sie können jederzeit (auch temporär) den VPN-Tunnel schließen, dann ist Ihr Haus von außen nicht mehr erreichbar. Sie erreichen die Visualisierung dann nur noch unter der lokalen IP-Adresse, die Ihr Router dem System gegeben hat. Wenn der VPN-Tunnel geschlossen ist, können auch keine Systemupdates mehr durchgeführt werden.nUm den VPN-Tunnel zu deaktivieren, drücken Sie bitte den VPN-Knopf Ihrer ambiControlBox. Die entsprechende VPN-LED erlischt und Ihr System ist nicht mehr aus dem Internet erreichbar. Um die VPN-Verbindung wieder zu aktivieren, drücken Sie den VPN-Knopf erneut.

Ihre ControlBox finden Sie in Ihrer Elektro-Unterverteilung. Falls Sie sie dort nicht finden sollten, fragen Sie bitte Ihren Elektriker, wo er sie installiert hat.

Nein, es gibt keine Default-Passwörter. Jedes ambiHome-System wird individuell erstellt und ausgeliefert: Passwort und SSL-Schlüssel sind individuell und ausschließlich für Ihr Haus vergeben worden.